Haushaltsgeräte im Energie-Check: Tipps zum Energie sparen

Kühlschrank, Waschmaschine, Geschirrspüler, Kaffeemaschine - die Liste der praktischen Helfer im Haushalt ist lang. In den letzten Jahren hat sich deren Energieverbrauch minimiert. Konsumenten achten beim Neukauf auf die Energieeffizienzklassen. Doch um wirklich langfristig Energie zu sparen sollten die Haushaltgeräte entsprechend gepflegt und im täglichen Gebrauch energieeffizient genutzt werden. Erfahren Sie in unseren Tipps worauf Sie achten sollten!

Jedes Lebensmittel wird bei einer anderen Temperatur optimal gekühlt. Lagern Sie darum die Lebensmittel den Klimazonen Ihres Kühlschrankes entsprechend. Beachten Sie: Warme Luft steigt auch im Kühlschrank nach oben!

Lassen Sie Speisen abkühlen, bevor Sie diese zur Aufbewahrung in den Kühlschrank stellen. Sind sie noch heiß oder warm muss der Kühlschrank zusätzliche Energie aufbringen, um diese abzukühlen.

Eine Eisschicht an der Rückwand des Kühlschrankes führt zur verminderten Leistung der Kühlelemente. Tauen Sie Ihren Kühlschrank regelmäßig ab und kontrollieren Sie die eingestellte Temperatur. Der ideale Temperaturbereich liegt zwischen +5°C  und +7°C.

Reinigen Sie möglichst nach jedem Trockenvorgang das Flusensieb des Trockners, um die Luftzufuhr zu gewährleisten. Ist das Sieb verschmutzt benötigt das Gerät eine längere Zeit zum Trocknen und damit mehr Energie.

Wer kennt das nicht - die Kaffeemaschine ist wieder einmal verkalkt und der Kaffee schmeckt bitter. Regelmäßige Entkalkung des Gerätes schützt vor erhöhtem Energieverbrauch. Denn verkalkte Leitungen im Gerät erwärmen das Wasser langsamer!

Um Energieverlust zu vermeiden, sollten Sie immer den passenden Deckel zum Topf verwenden. Schalten Sie lieber eine Stufe kleiner ein, aber kochen Sie dafür immer mit Deckel. So sparen Sie bis zu 70% Energie ein.

Der Herd benötigt 1/5 weniger Strom als der Backofen. Nutzen Sie darum möglichst die Herdplatte anstelle des Backofens. Erwägen Sie bei einem Neukauf energiesparende Induktionskochfelder oder Glaskeramikkochplatten. Das spart bis zu 45 Euro pro Jahr Strom. Herde mit Glaskeramikplatten kann man schon vor Ende der Kochzeit abdrehen und die wertvolle Restwärme nutzen. Wichtig ist hierbei, dass der Topf und das Kochfeld den gleichen Durchmesser haben, um einen Energieverlust zu vermeiden.

Für Gerichte mit längerer Garzeit, wie zum Beispiel ein Suppenhuhn, empfiehlt es sich einen speziellen Topf zu verwenden. Mit einem Druckkochtopf oder auch Schnellkochtopf genannt sparen Sie 30 Prozent Energie und reduzieren so die Kochzeit um die Hälfte.

Verwenden Sie den Energiesparmodus bei Waschmaschinen und verzichten Sie wenn möglich auf die Vorwäsche. Hohe Temperaturen sind heutzutage aufgrund der modernen Waschmittel nicht mehr nötig. Wichtig: Beladen Sie die Waschtrommel immer voll. Eine zur Hälfte gefüllte Trommel benötigt dieselbe Menge an Strom!

Heute clever einkaufen – morgen Energie sparen

Der Blick auf das Energielabel lohnt sich! Achten Sie beim Kauf eines neuen Haushaltsgerätes auf die Energieeffizienzklasse. Das EU Energielabel gibt beispielsweise bei der Waschmaschine Auskunft über den jährlichen Energieverbrauch, den Wasserverbrauch in einem Jahr, die maximale Beladungsmenge, wie viel Wasser beim Schleudervorgang aus den Textilien geschleudert wird und wie hoch die Geräusch-Emissionen sind.

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