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Gralla bleibt eigenständig

Bezirk Leibnitz: Die neue Gemeindekarte ab 2015

Die Reformpartner der Landesregierung haben am 21.1.2013 die neue Gemeindestruktur der Steiermark vorgestellt.


Aus 539 Gemeinden werden 2015 nur mehr 285. 264 Gemeinden in der Steiermark werden also zu neuen Einheiten zusammengefasst.

Im Bezirk Leibnitz werden aus bisher 48 nunmehr 29 Gemeinden. Viele Gemeinden, die nur eine geringe Bevölkerungszahl aufweisen und darüber hinaus eventuell auch von Abwanderung bedroht sind, verschmelzen in größeren Einheiten. Dasselbe gilt für jene, die in den letzten Jahren keinen finanziell ausgeglichenen Haushalt aufweisen konnten oder wenig bzw. keine infrastrukturellen Einrichtungen bieten können.

Nicht davon betroffen ist die Gemeinde Gralla, obwohl es nicht wenige gab, die sich eine neue Großgemeinde im Kernraum Leibnitz mit insgesamt mehr als 22.000 Einwohnern aus 6 Gemeinden wünschten.

Wir haben uns in den letzten eineinhalb Jahren intensivst mit dem Thema „Gemeindestrukturreform“ auseinander gesetzt. Nach zahlreichen Analysen, unvoreingenommen Betrachtungsweisen und vielen Gesprächen im Gemeinderat sind wir einhellig zum Schluss gekommen, dass wir keinen Handlungsbedarf hinsichtlich der Veränderung unserer Gemeindegrenzen sehen.
Spürbare Vorteile für unsere Bewohner waren nicht erkennbar. Die Nachteile – neben einem demokratiepolitischen Verlust vor allem die zu erwartenden Kostensteigerungen und die damit verbundenen höheren Belastungen für unsere Bewohner – haben bei weitem überwogen.

Der verantwortungsvolle Umgang mit finanziellen Mitteln, von dem die Beschlüsse des Gemeinderates stets geprägt sind, war und ist für unsere Gemeinde mit Sicherheit richtig. Es war auch kein Zufall, dass die Gemeinde Gralla kürzlich mit einem sogenannten „Triple-A“ von einem unabhängigen Magazin für sparsames und effizientes Wirtschaften ausgezeichnet wurde. Wir sind auch die prozentuell am stärksten wachsende Gemeinde der gesamten Region Süd-Südweststeiermark. Dies hat zum einen mit der geografischen Lage der Gemeinde, zum anderen aber bestimmt auch mit der sehr guten kommunalen Infrastruktur zu tun.

Diese Gegebenheiten und die Tatsache, dass die Lebenswelt „Gemeinde“ in Gralla voll und ganz intakt ist, waren wohl die Hauptgründe für die Reformpartner, unsere positive Entwicklung zu erkennen und sahen ebenfalls keine Veranlassung, die bestehende Gemeinde aufzulösen. Dabei kam zweifelsohne größte Objektivität zur Anwendung.

Ich möchte mich bei allen, die gemeinsam mit uns den eingeschlagenen, verantwortungsvollen Weg für unsere Gemeinde beschreiten, für Ihr Engagement zum Wohle unserer Gemeinschaft bedanken.

Gleichzeitig bitte ich, auch künftig – wie bisher - zu Ihrer Gemeinde, hinter Ihrer Gemeinde – zu stehen. „Lebenswertes Gralla“, das sollen auch Generationen nach uns empfinden, meint

Ihr Bürgermeister
Hubert Isker

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Eingetragene Kommentare

Mandl Franz

27.01.13 16:48

Ein großer Erfolg für unsere Gemeinde!
Zwangsmaßnahmen und Zwangsfusionen gibt es nur bei Faschisten und Kommunisten,sollten aber nicht in Demokratien vorkommen.

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