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Ausbau der Volksschule Gralla

Unsere Kinder freuen sich über den gelungenen Ausbau

Gralla ist die Gemeinde mit dem größten prozentuellen Bevölkerungszuwachs, nämlich mehr als 23 % bis zum Jahr 2030; und das gesehen über die gesamte Süd- und Weststeiermark. Diese offizielle Prognose, erstellt von der Landesstatistik Steiermark, wird sich mit ziemlicher Sicherheit bewahrheiten. Feierte man Anfang des Jahres 2010 den 2.000sten Bewohner, so werden heute bereits 2.200 Gralligerinnen und Gralliger gezählt; das ist ein Plus von 10 % in nur 3 Jahren.

Diese Tatsache erfordert eine sehr weitblickende, verantwortungsvolle und kreative Arbeit der Gemeindeverantwortlichen. Das wird unter anderem dadurch gezeigt, dass bei der Errichtung des Tagescafes im Ortskern schon heute eine später notwendig werdende 3. Kindergartengruppe und eine Krabbelstube mitgeplant werden. Die beabsichtigte Verlegung des Sportplatzes an den Ortsrand und die dadurch mögliche Erschließung von Bauland für Wohnzwecke am jetzigen Sportplatzareal ist ein weiteres Beispiel dafür, weiß Bürgermeister Hubert Isker zu berichten.

Natürlich wirken sich die steigenden Bevölkerungszahlen auch auf die Schülerzahl der örtlichen Volksschule aus. So werden im kommenden Schuljahr erstmals 7 Klassenräume (bisher maximal 6) für die vier Jahrgänge benötigt. Der aufgetauchten Idee einer „Container-Lösung“ (Übergangslösung), bei der ein, im Schulhof aufgestellter Wohncontainer, als Klassenzimmer dienen sollte, wurde eine klare Absage erteilt. Es wird den Kindern, aber auch den Lehrerinnen, kein Container-Unterricht zugemutet und außerdem wird es künftig nicht weniger, sondern wesentlich mehr Schüler geben.

Daher hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, das sich anbietende Dachgeschoß (3 m Raumhöhe) der Volksschule auszubauen und zu adaptieren. Es wurden über die Sommermonate zwei neue, zusätzliche Klassenräume, zwei Räume für Individual- bzw. Einzelunterricht, ein Archiv, ein Abstellraum, WC-Anlagen sowie eine außenliegende Fluchtstiege (Stichwort Sicherheit und Brandschutz) errichtet. Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich auf rund 630.000,-- Euro.

Vor kurzem wurden die neuen Räumlichkeiten bei einem „Tag der offenen Volksschule“ ihrer offiziellen Bestimmung übergeben. Bgm. Hubert Isker dazu: „Wir haben mit diesen baulichen Maßnahmen in die Zukunft investiert. Unsere Kinder verdienen die bestmögliche Lernumgebung“.

Dass man genau darauf achtet, sieht man, wenn man sich im Schulgebäude umschaut. Gesundheitstische und –sessel, individuell für jeden einzelnen Schüler einstellbar, Fernseher, Videorecorder und Computer in jeder Klasse zählen zur Standardausstattung.

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