Parkcafe Gralla mit Holzbaupreis ausgezeichnet

Erst auf zweitem Blick erschließt sich dem Besucher, warum das im vorigen Jahr errichtete Lokal im Ortszentrum von Gralla ausgezeichnet wurde.

Wo bitteschön ist hier das Holz? Eine Frage, die sich bei äußerer Betrachtung des Parkcafes Gralla manch einer stellt. Hintergrund ist der Gewinn des steirischen Holzbaupreises in der Kategorie öffentliche und gewerbliche Bauten. „Wir haben das Holz gut versteckt. Man könnte sagen, das Gebäude hat eine harte Schale mit einem weichen Kern“, schmunzelt Architekt Max Stoisser vom Leibnitzer Büro „planconsort gmbh“.

Tatsächlich verbirgt sich hinter der mit Aluminiumplatten vertäfelten Fassade nämlich ein reinrassiger Holzbau. Sämtliche Wand- und Dachaußenflächen sowie die tragenden Innenwände und -decken sind mit Kreuzlagenholzplatten ausgeführt. Das ist im Inneren auch deutlich sichtbar. Die Holzflächen wurden lediglich mit einer weißen, nicht deckenden Lasur nachbehandelt. Auf konstruktive Bauteile wie Stützen oder Zugbänder wurde bewusst verzichtet, um im Gastzimmer die ungestörte Sicht auf den Dachraum zu erhalten. „Statisch war das eine sehr große Herausforderung, die wir in dieser Form noch nicht hatten“, erklärt Stoisser

Eine große Freude mit dem Holzbaupreis für das Parkcafe hat natürlich auch Bürgermeister Hubert Isker. Schließlich ist die Gemeinde Gralla Bauherr und unmittelbarer Nachbar, das Cafe ist seit der Eröffnung im Vorjahr an die Fam. Hochleitner verpachtet. „Dieser Preis ist für uns eine große Ehre. Noch schöner ist, dass das Parkcafe von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird und sich wirklich zu der erhofften Kommunikationsdrehscheibe im Ortszentrum entwickelt hat“, sagt Isker. Seit der Schließung des ehemaligen Dorfgasthauses vor einigen Jahren habe es diesbezüglich nämlich ein großes Defizit gegeben.

Auch die langjährige Erfahrung der Pächter im Restaurant- bzw. Gastgewerbe sowie die vorzügliche, qualitativ hochwertige Führung des Lokals und die freundliche Bedienung haben das Parkcafe in kürzester Zeit zu einem beliebten Treff werden lassen. Dadurch,  dass auch die „Chefleute“ selbst vor Ort sind, ist die stets angestrebte persönliche Note für das Cafe gewährleistet.

„Es ist hier eine win-win-Situation entstanden, über die wir uns alle freuen und die nun  mit dem Gewinn des Holzbaupreises um eine weitere Facette reicher wurde“, so Bgm. Isker abschließend.

Hier geht es zur offiziellen website des Holzbaupreises.

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